Old Harry Rocks mit Umwegen

Letzen Samstag klingelte mein Wecker um 04:00 uhr. Nach dem ich mich selbst davon überzeugt hatte, dass ich jetzt taaatsächlich aufstehen sollte, machte ich mir in aller frühe und im Dunkeln (ich wusste nicht wo der Lichtschalter ist in diesem riiiesen Haus...) ein Picknick und schwang mich auf mein treues Velo. Da meine Freundin, die geminsam mit mir die Fahrradtour unternehmen wollte nicht ganz so spinnig drauf war wie ich und noch im Bett war, ging ich gaaanz alleine an den verlassenen Strand. Wärend 2 Stunden schaute ich dem Sonnenaufgang zu, es war wuuuundervoll. Dann traff ich Stefania und wir machten uns auf den Weg dem Meer entlang nach Pool von wo aus wir die Fähre nahmen. Auf der anderen Seite des Pool Harbors angekommen fanden wir einen rieeesigen wunderschönen Sandstrand hatten eine Frühstückspause. Dummerweise waren wir ohne verlässlich Karte losgefahren in der Hoffnung die Old Harry Rocks könne man nicht verpassen wenn man der Küste entlang fuhr. Pech. Denn man konnte nicht der Küste entlang fahren und wir landeten nach ca. 2 Stunden fahrt irgendwo im Nirgendwo. Plötzlich sah ich den Rettenden Wegweiser: Old Harry Rochs 4 miles. Juuuhuuuu. Von dem Kuhgitter, über das wir unsere Velos heben mussten liessen wir uns nicht beirren und machten uns frohen Mutes auf den Weg
Zu Beginn war es ein einigermassen gut befahrbarer Weg doch es wurde immer bergiger und der weg wurde schmaler bis wir schliesslich absteigen und die Velos stossen mussten.  Dies war nicht alzu schlimm doch kurz darauf war der Weg auf beiden Seiten mit dichten Dornen bewaldet und wir hatten keine Chance mehr mit unseren Velos noch witer zu kommen. Um zu kehren schien uns keine gute Option, jetzt da wir schon so weit wahren. Also gingen wir querfeldein den Hang runter bis wir auf einen Stacheldrahtzaun stiessen. kein Problem: legten uns auf den Bauch und krochen unter dem Zaun durch. Juhu, wir fanden am Ende der Kuhweide auf der wir nun waren einen breiteren Weg der hinauf zu den Klippen zu führen schien. Nur, wie kamen wir aus der Weide wieder raus? Sie war ringsum umgeben mit Stacheldraht und wildem Dornengebüsch. Wir fuhren also ehwigkeiten dem Zaun nach bis wir schlussendlich eine Holzlatte fanden, mit deren Hilfe wir über den Zaun klettern konnten. Mit Sack und Pack auf dem Weg angekommen mussten wir leider feststellen, dess dieser Weg ebenfalls nicht sonderlich Velofreundlich war, da gleich um die Kurve eine laaaaaange Treppe begann. hm....umkehren? Nein! Wir ketteten unsere Velos an den Zaun und begannen den Aufstieg zu Fuss. All diese Mühe hat sich schliesslich gelohnt, die old Harry Rocks sind atemberaubend!

 Nachdem wir fertig gestaunt hatten nahmen wir uns Zeit für ein ausgibiges, windiges Picknick.
Die Hitze und die Anstrengung hatten uns zugesetzt. Wir machten uns also an den Abstieg und nahmen ein erfrischendes Bad im Meer. Auf komischerweise sehr direktem und einfachem Weg gelangten wir zurück zur Fähre und nach Hause sofort ins Bett wo wir tiiiiiiiief und feeeeeest schliefen.

16.9.09 22:41

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